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Juli #7

Freitag, 31. Juli 2015 0 Kommentare



Die Zeit hält kaum still. Im Nu ist der Juli vorbei gerast und hatte dabei, neben äußert ambivalenten Temperaturen, viele schöne Momente im Gepäck. Welche das neben zuckersüßen Sommerfrüchten und unschlagbaren Sommerabenden mit liebsten Menschen noch so waren, seht ihr nach dem Klick. Mein Juli in Bildern!

Mode / Isabel Marant goes Wuppertal

Montag, 27. Juli 2015 0 Kommentare

Nun, ich gebe es gerne offen und ehrlich zu: Ich bin ein alter Tanzbär! Was soviel bedeutet, dass ich bereits im Alter von 3 Jahren meinen Platz an der Ballettstange fand, bis heute noch regelmäßig (mehr Modern als Ballett) trainiere und im Club schon mal bis zum Morgengrauen abzappeln kann. Kein Wunder also, dass ich die verstorbene Tänzerin und Choreographin Pina Bausch, die sowohl für das Tanztheater Wuppertal als auch für den Tanz im Allgemeinen Weltbewegendes geleistet hat, nicht bloß kenne, sondern verehre. Wahrlich gejauchzt habe ich für einen kurzen Moment, als ich von den Printpullovern Wind bekam, die die französische Designerin Isabel Marant als eine kleine aber feine Hommage an sie entworfen hat.

Ohne Weiteres würde ich meine große Liebe zu Pina und dem Tanz plakativ auf der Brust tragen. Doch ob es mir die schlappen 190 Tacken wert ist, vermag ich noch nicht zu sagen. Denn, wenn ich im Laufe meiner Shoppingkarriere etwas gelernt habe, - mir ist klar, wie spießig das klingt - dann, dass man eine Kaufentscheidung niemals überstürzen sollte. Die Erfahrung zeigt, dass die Anschaffungen, über die ich reichlich sinniert habe, die langlebigsten waren. Somit heißt es, abwarten und anschmachten!

Outfit / Koralle

Dienstag, 21. Juli 2015 0 Kommentare

In diesem seidenen Träumchen von Diane von Fürstenberg, welches ich secondhand erstanden habe und ein echter Schnapper war, ging es vergangenen Freitag auf eine Geburtstags-Grillparty. Genau der richtige Begleiter an diesem äußerst schwülen Abend in Köln. Die Schlappen von Vagabond, die seit dem Tag der Erstehung nahezu täglich meine Füße zieren, sind in jeder Hinsicht zuvorkommend. Sind sind nämlich nicht nur bequem, sondern auch in keinster Weise so schwer, wie sie aussehen. Zudem zaubern sie ganz nebenbei, ohne Gewackel auf zu hohen Absätzen, ein paar Zentimeter zur Körpergröße hinzu, was bekanntlich nie schaden kann.

Die Tücken des Sommers sind für mich in modischer Hinsicht die, dass ich eigentlich nie große Lust habe, mich übermäßig in Schale zu werfen. Schließlich möchte man bei warmen bis heißen Temperaturen auf jeden auch nur im Ansatz überflüssigen Schnickschnack, der einem spätestens nach 30 Minuten lästig wird oder gar am Körper klebt, all zu gern verzichten. Am liebsten würde ich den lieben langen Tag ausschließlich in Shorts und Trägertop herumlaufen. Doch das wird auf Dauer auch langweilig. Somit muss man sich ein paar textile Joker suchen, in die man auch an 30 Grad+ Tagen gerne schlüpft und die einem trotzdem das Gefühl geben, gut angezogen zu sein. Mein Ass im Ärmel ist in solchen Situationen genau dieses Kleid.
Und fertig ist das Sommeroutfit!

Trend (?) / Turban

Mittwoch, 15. Juli 2015 0 Kommentare

Ob es sich hierbei um einen offiziellen Trend handelt, möchte ich gar nicht streng behaupten. Zumal sich das Thema mit den Trends ohnehin zunehmend fragwürdig gestaltet. Langsam aber sicher stellt sich nämlich immer wieder die Frage, was sind überhaupt Trends? Und kann man heute noch (generell) von Trends sprechen? Auch die Journalistin Ruth Schneeberger ging auf der kürzlich zu Ende gegangenen Berliner Fashion Week dieser Frage nach und suchte Antworten bei den Designern. Der Konsens war genau so eindeutig wie negierend und kann wie folgt zusammen gefasst werden: "Trend ist out". Meiner Meinung nach ist jedoch nicht abzustreiten, dass sich stets Tendenzen erkennen lassen. So groß auch die Abneigungen mancher Modeschöpfer über einem gewissen modischen Konsens sein mögen. Auch Ruth Schneeberger wundert sich, dass sich trotz dieser klaren Antihaltung immer wieder Trends abzeichnen. Wie sollte man sonst den Umstand erklären, dass es bei den Kollektionen der verschiedenen Designer immer wieder zu Überschneidungen kommt hinsichtlich Farben, Details, Stoffen, Schnitten und dergleichen? So entstehen doch (eben diese) Trends, oder nicht?

Outfit / Schwarzweiß im Sommer oder die Sache mit dem Posen

Freitag, 10. Juli 2015 0 Kommentare

Es gibt so Tage, an denen will aber auch einfach nichts klappen. Und genau so ein Tag begegnete mir gestern. Die Haare lagen aufgrund dieser verflixten Übergangslänge total bescheuert! (Gibt es eigentlich was Lästigeres?) Die Haut war fahl, so dass ich mich eindeutig wie ein Frischkäse fühlte. Nicht gerade clever, dann auch noch eine weiße Bluse zu tragen, ich weiß. Das Gesicht machte nicht das, was es sollte, und überhaupt fiel das Posieren vor der Kamera alles andere als leicht. Wenn dann noch ob akuter Ideenlosigkeit merkwürdiges Herumgehopse dazu kommt, entstehen eben genau solche Bilder. Beim ersten Durchschauen war klar, die kann ich unmöglich online stellen. Doch als sich der erste Eindruck ein wenig gesetzt hatte, kam mir ein anderer Gedanke.

Ist das nicht genau so, wie es nur zu oft läuft? Aber ja doch! Und aus diesem Grund zeige ich sie eben doch. Denn von den etwa 30 Bildern, die bei solch einem Outfitpost im Durchschnitt geknipst werden, sind am Ende vielleicht eine handvoll brauchbare dabei. Der Rest ist beknackt, man hat die Augen zu, die Füße verdreht und obendrein die Lippen verkniffen. Die Detailaufnahmen sind natürlich unscharf geworden oder man hat sie gleich verbaselt. So wie auch gestern. Dabei hat gerade der Rock so hübsche Beschläge, die sich für eine nähere Betrachtung besonders geeignet hätten. In Köln sagt man an solchen Tagen: Et is, wie et is. In diesem Sinne et voilà!

Ohrwurm des Tages / "Impossible" von Nina K

Mittwoch, 8. Juli 2015 0 Kommentare

Heute nennt sich Nina Kinert nur noch Nina K. Und nach fünf Jahren Pause ist im April dieses Jahres die Single Impossible erschienen, die bereits mehrmals neu arrangiert wurde. Der Vaz Remix ist bislang der abgefahrenste und zugleich eine herrliche Mischung aus der kristallklaren Stimme der hübschen Schwedin, psychedelischen Melodien, geheimnisvollem Getrommel und dunklem Bass. Mir gefällt's und macht Lust auf Tanzen!

Lesetipp / "Was ich liebte" von Siri Hustvedt

Dienstag, 7. Juli 2015 0 Kommentare

Die Liste der Bücher, die ich noch lesen möchte, ist lang. Ellenlang, um genau zu sein. Und die Zeit zum Lesen ist, selbstredend, stets zu knapp. Klar. Irgendwas gibt es schließlich immer zu tun. Und wenn man mal einen Moment hat, um die Beine hoch zu legen, hat man den Kopf nicht frei oder ist so müde, dass man spätestens nach der Lektüre der dritten Seite eingeschlafen ist. Möp. So trägt es sich bei mir in der Regel zu. Aufgrund dessen wurden bereits diverse Pläne ausgetüftelt, um die Lesezeit zu optimieren und somit besagte Liste Stück für Stück abzuarbeiten. Doch Pustekuchen. Sie wird länger und länger, anstatt ihren Umfang zu reduzieren. Ist ja auch irgendwie logisch. Mit neu gewonnenem Wissen und Erfahrungen wächst die Neugierde und auch der (Bücher-)Horizont. Ihr versteht schon, was ich meine. Oder?
Von dem Gedanken, sich irgendwann entspannt zurücklehnen zu können ob der Tatsache, dass man endlich alle Bücher geschafft hat, sollte man sich also lieber früher als später verabschieden. Das wäre ja auch schrecklich, ehrlich gesagt. Ich habe mich getrost damit angefreundet, dass auf ein gelesenes Buch im Schnitt drei neue zu lesende hinzu kommen. Immerhin ein Garant dafür, dass es nicht langweilig wird und dass das Bücherregal immer wieder aufs Neue sortiert und arrangiert werden kann! Auch schön.

Was ich liebte von Siri Hustvedt ist eines der Bücher, das schon lange auf meiner Liste stand. Jetzt habe ich es endlich gelesen!

Outfit / Cecilie Copenhagen oder meine Sommeruniform

Freitag, 3. Juli 2015 0 Kommentare

Hot, hot summer. Die Hitzewelle, die seit Tagen in Köln wütet, ist nicht von schlechten Eltern. Der Sommer verpasst uns die volle Dröhnung, und ich finde es großartig. Doch als unvermeidlicher Nebeneffekt stellt sich eine Art Modefaulheit bei mir ein, weil es sowas von heiß ist, dass ich nur noch darüber nachdenken kann, wann und wo ich in den nächsten Pool springe. Damit einher geht der Wunsch, sich ausschließlich mit einem Bikini oder dergleichen zu "bekleiden" und keinerlei weitere Textilien auch nur in die Nähe des Körper heranzulassen.

Wenn man aber trotz Hitze und Saharawinden ins Büro muss, gestaltet sich gewünschte Kleiderwahl äußerst problematisch. Wie gut, dass ich mit dem Zweiteiler von Cecilie Copenhagen einen Joker im Ärmel hab. Denn dieses Schmuckstück trägt sich super leicht auf der Haut und ist aus reiner Baumwolle. Die Shorts verfügt obendrein über einen Gummizug, was den Tragekomfort perfekt macht!