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November #11

Montag, 30. November 2015 0 Kommentare

Jeden Monat, wenn ich diesen Post vorbereite, muss ich aufs Neue feststellen, dass es absolut verrückt ist, wie schnell die Tage und Wochen an einem vorbeiziehen. Nun ist der November schon wieder rum, die erste Kerze am Adventskranz brennt und Weihnachten kommt in Sieben-Meilen-Stiefeln auf uns zu. Auch wenn der November ein ziemlich grauer und dunkler Monat ist, mag ich ihn sehr. Und das nicht nur aus dem Grund, dass ich meinen eigenen Geburtstag feiere. Ich konnte zudem viele weitere liebe Menschen hochleben lassen. Ein bisschen Kultur in Düsseldorf und Lama-Liebe auf dem Gertrudenhof genießen. Mich mit dem ein oder anderem DIY bereits etwas in Weihnachtsstimmung bringen. Mich an ein paar textilen Lieblingsstücken erfreuen sowie neue Errungenschaften ausführen. Und zu guterletzt die absolut grandiose Band Oh Land live erleben. Was will man mehr?!

Kolumne / Die Sache mit dem Alter(n)

Freitag, 27. November 2015 2 Kommentare

Ich steige die Sprossen der Leiter hinauf und recke meinen Körper der Gardinenstange entgegen. Die Vorhänge sollten noch einmal gewaschen werden, bevor ich sie beim Schneider zum Kürzen abgeben kann. Und genau dort oben, zwischen Zimmerdecke und staubiger Gardine, kommt mir ein Gedanke.

Woran merkt man, dass man erwachsen(er) geworden ist? Vielleicht daran, dass man samstags in den Baumarkt fährt, um sich eine Leiter zu kaufen, mittels derer man Zuhause seine Vorhänge zum Waschen abnehmen kann. Klingt schlüssig. Und damit nicht genug. Als ich mir dieses Umstands samt seiner Gewichtigkeit bewusst werde, fallen mir weitere Beispiele ein, die unumstritten davon Zeugnis ablegen, dass ich nicht nur älter, sondern ganz offensichtlich erwachsen(er) geworden bin.

DIY / Betonkerzenständer

Montag, 23. November 2015 0 Kommentare

Was die dunklere Jahreszeit definitiv zum Vorteil hat, ist, dass man es sich wieder mit Freuden Zuhause gemütlich macht. Und da gehören Kerzen dazu, wie der Käse zur Pizza. Wenn dann auch noch, wie in meinem Fall, die Liebe zu Kerzenschein und Gemütlichkeit auf die große Obsession für Beton und Kupfer trifft, entsteht nahezu zwangsläufig folgendes DIY, was ich heute für Euch im Gepäck habe. Als Weihnachtsgeschenk oder auch als Geschenk an euch selbst.

Zugegeben, diese Kerzenständer habe ich bereits vor sage und schreibe einem Jahr gemacht. Aber dann war "plötzlich" Weihnachten, wie immer, und der Moment verpasst, dass es angebracht gewesen wäre, dieses Tutorial mit Euch zu teilen. Gut also, dass Weihnachten ebenso wie vielleicht der ein oder andere Geschenkenotstand jedes Jahr wiederkommt. Und gut, dass seither meine Begeisterung für Beton und Kupfer nicht abgenommen hat. Somit heißt es jetzt aber. Ich habe mit diesen Betonkerzenständern nahezu jeden mir nahestehenden Menschen beschenkt und selbstredend auch ein Paar für mich behalten. Dem hinzuzufügen ist nun nur noch, dass sie wirklich nicht schwer zu machen sind und man große Freude daran hat. Los geht's!

Ohrwurm des Tages / "Numbers" von Daughter

Dienstag, 10. November 2015 0 Kommentare


"The song describes a lack of emotional connection towards other people - how it feel to not feel anything at all." Diese Worte von Elena Tonra, Frontfrau der etwas düster anmutenden Popband Daughter aus Großbritannien, bringen es kurz und knapp auf den Punkt. "Numbers" ist der zweite Song des am 15. Januar '16 erscheinenden neuen Albums "Not To Disappear".

Daughter sind Meister der melancholischen Klänge. Wenn ich einen grauen Novembertag in Töne übersetzen müsste, er würde so klingen. Bemerken möchte ich hierbei ausdrücklich: Ich bin ein Novemberkind und mag diesen Monat trotz seiner tristen Seiten sehr.
So wie die Musik von Daughter.

Outfit / Schwarz im Spätherbst

Mittwoch, 4. November 2015 0 Kommentare

Wahrhaftig, wir sind bislang echte Glückskinder mit diesem Herbst. Sonne satt, strahlend blauer Himmel bei angenehm milden Temperaturen. Das macht gute Laune und sorgt bei mir für Bombenstimmung. Ein Grund mehr, mein neues textiles Multitalent, aka Hemdkleid, auszuführen. 

Ich mag es, weil es schwarz ist, und somit im Grunde zu allem passt. Ich mag es, weil es über einen ungewöhnlichen Schnitt mit kleinen aber feinen Details verfügt und somit alles andere als langweilig ist. Ich mag es, weil man es sowohl als Kleid, wahlweise mit Hose oder Strumpfhose drunter, tragen kann, es aber genau so gut offen als Weste funktioniert. (Demonstration folgt.) Ein Multitalent eben. Kleidungsstücke, die nicht zwangsläufig auf eine Rolle festgelegt, sondern universell einsetzbar sind, und ihre Daseinsform mit ein paar Kniffen verändern können, sind ganz einfach großartig. Die Verwandlungskünstler unter den Klamotten quasi. Denn das kommt meinem doch so häufig rastlosem Gemüt am nächsten. Genauso wie bei mir ein Stuhl mal zum Sitzen da ist, mal doch lieber zum Nachttisch umfunktioniert wird, um dann einen neuen Anstrich verpasst zu bekommen. Zudem hat dieses hübsche Hemdkleid so tiefe Taschen, dass man nahezu bis zum Ellenbogen darin verschwinden kann, was ich nicht nur unfassbar praktisch und bequem, sondern fabelhaft finde.

Oktober #10

Dienstag, 3. November 2015 0 Kommentare

Wunderbar goldene Sonnentage hatte der Oktober für uns im Gepäck und zeigte sich wahrlich von seiner schönsten Seite. Und neben vielen kulinarischen Hochgenüssen war auch mal wieder ein Besuch bei der Friseurin meines Vertrauens an der Reihe. Wie man sieht, sind die Haare trotz all der vagen gedanklichen Erwägungen (vorerst) drangeblieben. Was der Oktober mir darüberhinaus noch beschert hat, seht ihr wie immer nach dem Klick.